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| Automobilindustrie: Zahl der Zulieferer bis 2015
halbiert |
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| Wie sich das Wertschöpfungssystem in der Automobilindustrie
bis zum Jahr 2015 verändern wird, beschreibt eine Studie vom
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung
(IPA), dem Dortmunder Fraunhofer-IML und der Münchner Mercer
Management Consulting.[mehr]
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| Produktanlauf: Radar zeigt, wo methodisch gearbeitet
wird |
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| Ein Analyseinstrument, mit dem sich der Fortgang eines Produktanlaufs
überwachen lässt, haben Forscher vom Stuttgarter Fraunhofer-Institut
für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) erarbeitet..[mehr] |
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| Neues Vertikalbearbeitungszentrum mit integrierter
Spindelkühlung |
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| Die neue Vertikalzentren-Baureihe VMC 3020 von Fadal mit Verfahrwegen
von 762 x 508 x 610 mm ist eine robuste Konstruktion. Zur Reduzierung
der Taktzeit ist die Maschine mit einer Spindel ausgerüstet,
die ein hohes Drehmoment aufweist. Standardmäßig verfügt
die VMC 3020 über eine schwere Gusskonstruktion, Flachführungen,
eine Spindel mit 15 000 min-1, Spindelkühlsystem und 40 mm große
Kugelrollspindeln..[mehr] |
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| Ein Stich genügt, und Kegel oder Kugel sind
einbaufertig |
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| Anlässlich einer Hausmesse präsentierte Degen die hochproduktive
Formschleifmaschine Grindturn. Sie arbeitet mit abrichtfreien Scheiben
und hoher Schnittgeschwindigkeit. [mehr] |
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| Im Auge des Lasers
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| Schon lange gibt es den Bedarf in der Industrie, einen kontinuierlichen
Einblick beim Herstellungsprozess von Metallen zu erlangen. Das Linzer
Unternehmen Innsitec hat diesen Anspruch verwirklicht und ein laserbasierendes
System vorgestellt, mit dem der Schmelzprozess „just in time“
begutachtet werden kann. |
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Die chemische Zusammensetzung flüssiger Metalle wird bei dem
revolutionären Verfahren nicht wie üblich durch zeitraubende
manuelle Probenentnahmen bewerkstelligt. Durch Abtastung der Schmelze
mit einem Laserstrahl wird nun erstmals „in-line“ Prozessanalytik
mit instantanen Ergebnissen betrieben. Tatsächlich kann mit dem
Sensor des jungen Linzer Hightech-Unternehmens der gesamte Schmelz-
und Gießvorgang zur Herstellung von Aluminium und anderen Metallen
mitverfolgt werden. Zu jedem Zeitpunkt sind damit qualifizierte Aussagen
über die chemische Zusammensetzung der Schmelze möglich.
Äußerlich ist das Messgerät einfach und wenig spektakulär.
Im Inneren befindet sich jedoch jede Menge Hightech, wie etwa ein
gepulster Laser, das Herzstück des Gerätes, ein hochauflösendes
Spektrometer, optische Elemente wie Spiegel und Linsen, zusammen mit
unterschiedlichen Detektoren und Sensoren sowie jeder Menge Elektronik.
Der intensive Laserpuls erzeugt einen Plasmafleck mit verdampfendem
Material, dessen Lichtspektrum als „Fingerabdruck“ eingefangen
wird. Das Prinzip, das sich Laser-induzierte Plasma-Spektroskopie
(kurz LIPS) nennt, ist der Wissenschaft bereits seit vielen Jahren
bekannt. Im englischen Sprachraum wird diese Technologie auch häufig
als Laser Spark Spektroscopy (LASS) oder Laser-Induced Breakdown Spektroscopy
(LIBS) bezeichnet. LIPS wird unter anderem in neuartigen Geräten
zur Gesteins-, Metall- und Bodenanalyse verwendet. In den USA arbeitet
das Army Research Laboratory im Zuge des Homeland-Security-Programms
beispielsweise an der Entwicklung eines LIPS-Geräts zur Analyse
von gefährlichen chemischen oder auch biologischen Substanzen
(z.B. Detektion von Anthrax-Sporen).
Spin-off. Innsitec Laser Technologies wurde im Jahr 2002 als Spin-off
der Uni Linz gegründet. Maßgeblich beteiligt am Erfolg
des Teams von Innsitec (auch als „Innovation&Science in
Technology“ zu lesen) ist die Abteilung für angewandte
Physik der Johannes-Kepler-Universität Linz, die Ausgangspunkt
für die Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der berührungslosen
Messtechnik war. Mit Hilfe von tech2b – einer Organisation zur
Förderung von Start-up-Unternehmen im Rahmen des A&B-Programms
der TIG (Technologie Impulse Gesellschaft) – ging aus Innsitec
und dem ARC Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen (LKR) eine erfolgreiche
Kooperation hervor, wobei auch mit UAR, Profactor und der FH Wels
zusammengearbeitet wird. Unterstützung erhielt das Projekt durch
den „Forschungsförderungsfonds der gewerblichen Wirtschaft“
(FFF). Das tech2b Gründerzentrum agierte als Wegbegleiter in
Form eines Mentors, Finanziers, Ideengebers und Coaches.
Erste Erfolge. Die Entwicklung eines kommerziellen industrietauglichen
LIPS-Messgerätes mit dem Schwerpunkt der Analyse von Metallschmelzen
(Stahl, Aluminium, Magnesium, Kupfer etc.) führte auch schon
zu Erfolgen auf der Verkaufsseite. So überzeugte sich etwa das
Management von voestalpine Industrieanlagen und kaufte ein System
an. Johann Gruber von Innsitec, der sein Studium der Technischen Physik
an der Uni Linz sowie „Applied Physics with Microcomputing“
an der Napier University in Edinburgh für den Schritt in die
Selbstständigkeit nützte, erklärt: „Während
die Laboranalyse einer Stahlprobe fünf bis acht Minuten dauert,
schafft unser Gerät dies in sechs bis sieben Sekunden.“
Der Einsatz der Betriebsmittel ist damit geringer und der Stahl-Output
durch Einsparen von bis zu 25 Prozent der Produktionszeit höher.
Die Wirtschaftlichkeit bei der Aluminiumherstellung kann ebenfalls
bis zu 20 Prozent erhöht werden, bei gleichzeitiger Reduzierung
von Fehlchargen und engeren Toleranzen bei den Aluminiumlegierungen.
Das optische Messgerät von Innsitec, der so genannte „Innpulse“-Lasersensor,
bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten, zumal nicht nur
flüssige Materialien, sondern auch Feststoffe (z. B. Keramiken,
Gläser, Kunststoffe) sowie Gase analysiert werden können.
„Rund 2.750 Stahlanlagen weltweit könnten unser Gerät
brauchen“, weiß Max Dallinger, der sein Wirtschaftsstudium
ebenfalls an der Kepler-Uni Linz absolviert hat und über mehrjährige
Projekterfahrung im In- und Ausland verfügt. Er kümmert
sich um die kaufmännischen Belange von Innsitec und hat somit
ein riesiges Marktpotenzial vor Augen. Das LIPS-Prinzip ist für
eine Vielzahl an Online- und In-situ-Überwachungsaufgaben interessant,
da keine Probenvorbereitung anfällt. Mit der Methode wird eine
Fernerkundung direkt (einige Meter) oder via Lichtwellenleiter möglich
und aufgrund der geringen Kosten pro Messung und der hohen Automatisierbarkeit
hat das Verfahren überall dort große Chancen, wo konventionelle
Verfahren im Labor wegen des Kosten- und Zeitdrucks nicht anwendbar
sind, wie vornehmlich in der Prozessanalytik. Bei Aluminiumschmelzen
ist beispielsweise eine Verkürzung der Batch-Zeiten um bis zu
eine Stunde möglich sowie eine direkte Steuerung des Prozesses.
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